IRAS, Interreligiöse Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz

Kontakt
IRAS COTIS, Winkelriedplatz 6 / Postfach, 4002 Basel
Telefon 061 / 361 59 81
Geschäftsführer: Heinz Haab
Handy 079 / 755 55 18

http://www.iras-cotis.ch/

Geschichte
Die IRAS ist 1992 gegründet worden. Einige Male organisierte sie das "Interreligiöse Gebet“ in der Elisabethenkirche.

Lehre
Selbstdarstellung:
«Aus welchen Gründen entstand die IRAS?
Immer mehr Menschen aus entfernteren Kulturkreisen und anderer als christlicher Religionszugehörigkeit schliessen sich in Gemeinschaften zusammen, um aus ihrer Spiritualität und gemäss den Regeln ihrer Religion den Kult zu gestalten, die Kinder zu unterweisen, ihr soziales und ethisches Bewusstsein zu bilden. Es sind dies Hindus, Buddhisten, Muslime, Juden und Christen, europäischer, asiatischer und afrikanischer Herkunft.
Die Religionsfreiheit, die in unserer Bundesverfassung festgeschrieben ist, gesteht Einzelnen und Gemeinschaften zu:
Zentren für ihr spirituelles, soziales und kulturelles Leben zu errichten und für die Betreuung und Unterweisung ihrer Mitglieder ihren eigenen Bedürfnissen gemäss Gemeindeleiter und Religionslehrer zu beanspruchen. Sie haben auch das Recht, ihre von der Religion vorgeschriebenen Festtage zu feiern und im Spital unter Rücksichtnahme auf ihre religiösen Gefühle gepflegt zu werden. Verstorbene sollen nach den Riten und Vorschriften ihrer Religion bestattet werden dürfen.
Welches sind die Ziele der IRAS? Die IRAS ist diesen Gemeinschaften behilflich: Bei der Suche nach geeigneten Lokalitäten; bei Verhandlungen mit Behörden, Firmen und Privaten; in der Beschaffung von Aufenthalts- und Arbeitsbewilligungen für Gemeindeleiter und Religionslehrer; in der Bereitstellung geeigneter Bestattungsorte; durch Information über religiöse und ethische Fragen anderer als christlicher Religionsgemeinschaften; durch Öffentlichkeitsarbeit.
Die IRAS ist aber auch eine Brücke der Verständigung zwischen Mehrheiten und Minderheiten, zwischen ausländischen und einheimischen religiösen und soziokulturellen Gemeinschaften, Institutionen, Kirchgemeinden, Behörden usw.»

Organisation, Finanzen
Mitglieder sind in der Schweiz niedergelassene und tätige Organisationen und Institutionen mit religiöser oder soziokultureller Zielsetzung, sofern sie den interreligiösen Dialog respektieren. Heute hat die IRAS fast 80 Kollektivmitglieder, die alle grossen Religionen, sowohl christliche wie andere Gemeinschaften repräsentieren, darunter auch einige in Basel. Der Vorstand setzt sich ebenfalls aus Mitgliedern verschiedener religiöser Traditionen zusammen.
Ein teilzeitlich angestellter Geschäftsführer führt das Sekretariat.
Finanziert wird die Arbeit durch Beiträge von Trägermitgliedern und Gönnern.

Lokal
IRAS ist Untermieter bei der Migrationsstelle der Ev.-ref. Kirche am Winkelriedplatz 6.

Zeitschrift
Mindestens zweimal jährlich erscheint eine Ausgabe der Zeitschrift «panorama» zu den aktuellen Tätigkeiten der IRAS.

[int.Nr.: 1221]

Aktualisiert: 12.1.2005