Haidakhan Samaj

Kontakt
Kontakt: Sylvia Bollag, Kluserstrasse 24, 4054 Basel.
Telefon 061 281 05 68

Geschichte
Der spirituelle Meister «Babaji» lebte und lehrte von 1970 bis 1984 im nordindischen Haidakhan, wo ein Ashram besteht. Später wurde noch ein zweiter Ashram in der Nähe des ersten gegründet. Um Babaji entstand eine Gemeinschaft. 1982 fanden in Basel die ersten Zusammenkünfte in der Schweiz statt.

Im Auftrag Babajis wurde auf der Schweibenalp (oberhalp Brienz) das «Zentrum der Einheit» als eine Begegnungsstätte der Religionen und Lehren errichtet.

1981 wurde eine Stiftung gegründet.

Von Babaji wurde Sri Muniraj als «Nachfolger» bestimmt, der auch in unregelmässigen Abständen die Ashrams in den verschiedenen Ländern besucht.

In Basel sind jeweils etwa 5 bis 12 Personen beim Singen der Bhajans anwesend.

Lehre
Babaji lehrte die Verwirklichung von Wahrheit, Einfachheit und Liebe entsprechend seinem Motto «Die wahre Religion ist Menschlichkeit».

Drei grundlegende Pfeiler begleiten seine Lehre:
1. Bhakti-Yoga: die liebevolle Verehrung Gottes. Dem Herkunftsland entsprechend geschieht dies unter anderem durch alte hinduistische Rituale (Arati: Lichtritual, Yagna: Feuerzeremonie und Bhajans: religiöse Gesänge in Sanskrit und Hindi).

2. Japa-Yoga: das ständige Wiederholen eines der vielen Namen Gottes

3. Karma-Yoga, das heisst, selbstloser Dienst am Nächsten, Gott geweihtes Tun.

Die spirituellen Zeremonien werden nach alter vedischer Tradition durchgeführt und haben das Ziel, die Menschen zu Gott zu führen jenseits nationaler, rassischer oder religiöser Begrenzungen.

Haidakhan Gesellschaft (Samaj) ist grundsätzlich offen für alle Religionen.

Organisation, Finanzen
Die Gruppe in Basel hat nur informelle Strukturen. Frauen und Männer sind gleichberechtigt.

Gesamtschweizerisch gibt es einen «Haidakhandi Samaj», dessen Mitglieder sich vierteljährlich treffen.

Sri Muniraj ist der spirituelle Leiter.

Es wird kein Geld eingezogen. Alle Spesen werden von den Beteiligten selber getragen.

Versammlungslokal, Angeobte, Auftreten in der Offentlichkeit
Die Treffen finden in privaten Räumlichkeiten statt.

Die Gruppe in Basel trifft sich etwa alle 3 Wochen zur Lichterzeremonie «Arati» (Puja = Verehrung) und zum anschliessenden Singen von Bhajan, religiösen Gesängen in Sanskrit und in Hindi.

Auf die Treffen aufmerksam gemacht wir allein durch Mund-zu-Mund-Propaganda.

Literatur
Wosien Maria-Gabriele: Babadschi. Botschaft vom Himalaya. Frankfurt: Fischer, 1979.

Gora Devi: Das Abenteuer einer Transformation.

Radhe Shyam: Leben aus dem Sein (I am Harmony)

[int.Nr.: 1111]