Sahaja Yoga / Vishwa Nirmala Dharma

Kontakt
Association culturelle de Sahaja Yoga 6, Chemin des Cottages,
1260 Nyon.
Informationen in Basel unter Telefon 061 721 05 45.
Homepage: www.sahajayoga.org/ch

Geschichte
Selbstdarstellung: «Shri Mataji Nirmala Devi begründet Sahaja Yoga am 5. Mai 1970 in Indien. Sie beginnt, Menschen die Selbstverwirklichung zu geben, das heisst sie erweckt deren Kundalini. Mitte der siebziger Jahre folgt Shri Mataji ihrem Mann, damals UNO-Generalsekretär für Internationale Maritime Angelegenheiten, nach London, wo sie weiterhin die Selbstverwirklichung an Suchende gibt. In den kommenden Jahren bereist sie alle Kontinente und erklärt an öffentlichen Vorträgen die Bedeutung der Selbstverwirklichung für die Evolution der Menschen. In Indien und in Russland kommen die Menschen zu 10 000en an ihre Vorträge und erhalten dort gleichzeitig die Selbstverwirklichung.

Diese Selbstverwirklichung wird als kühle Brise in den Händen und über dem Haupt wahrgenommen.

Sobald ein Mensch seine Kundalini Erweckung bekommt, also die Selbstverwirklichung erhält, kann er die Kundalini in Anderen erwecken.

Seit 1975 gibt es Sahaja Yoga in der Schweiz, seit 1990 auch in Basel. 1993 und 1994 hielt Shri Mataji einen öffentlichen Vortrag in Basel. Heute üben in bereits 86 Ländern Menschen Sahaja Yoga aus. Alle Veranstaltungen sind kostenlos.»

Alle Alter, Berufsgattungen und Kulturen sind vertreten und gleichgestellt.

Welt: ca. 300 000 Sahaja Yogis. Schweiz: ca. 200. Region Basel: 30

Lehre
Selbstdarstellung: «Im Zentrum der Lehre von Shri Mataji steht die Erweckung der Kundalini. Sie wird im Kreuzbein (Os sacrum) erweckt und steigt dann als Urkraft in unserer Wirbelsäule auf. Diese Urkraft reinigt unser inneres subtiles System; dieses besteht aus Energiekanälen (Nadis) und Energiezentren (Chakras). Die Kundalini bringt uns in körperliches und seelisches Gleichgewicht; Stress oder Lethargie schwinden sehr bald. Die regelmässige Sahaja Yoga Meditation entspannt und entwickelt uns spirituell weiter.

Das Fliessen der Urkraft spürt man als kühle Brise in den Handflächen und über dem Scheitel. Man wird gedankenfrei, hat eine hohe Aufmerksamkeit und spürt tiefe Freude. Störungen der Energiezentren unseres subtilen Systems können an verschiedenen Stellen unseres Körpers wahrgenommen und durch einfache Methoden behoben werden. Meditationen finden individuell ebenso wie gemeinsam statt. Die in uns Menschen angelegten Qualitäten beginnen sich zu entfalten.»

Es bestehen Kontakte zu Würdenträgern verschiedener Religionen, zu Bürgermeistern von Städten, in denen SY praktiziert wird, zu wissenschaftlichen Kreisen, die die Lehre von Shri Mataji in ihrer Tragweite anerkennen.

Organisation, Finanzen
Meditationen und überregionale Seminare werden von verschiedenen Sahaja Yogis geleitet: Alle sind untereinander gleichgestellt; Mann und Frau sind gleichberechtigt. In Basel, wie überall, ist die Gruppe eine lose Vereinigung von Sahaja Yoga-Praktizierenden. Es besteht keine formelle Mitgliedschaft. Die Leitung wird durch die Gruppe selbst wahrgenommen.

Aus freiwilligen Beiträgen in beliebiger Höhe werden Lokalmieten und Inserate bezahlt. Auf Verlangen wird in die Buchhaltung Einsicht gewährt.

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit
Die Zusammenkünfte finden einmal wöchentlich in öffentlichen Räumen (zur Zeit in einem Schulzimmer der WBS Holbein, Kanonengasse 1) und privat statt. Es finden regelmässig Meditationen, Einführungs- und Fortsetzungskurse statt.

In Indien ist ein erstes Sahaja Yoga-Gesundheitszentrum gegründet worden, in welchem medizinisch ausgebildete Ärzte mit Sahaja Yoga-Methoden erfolgreich behandeln. 

Mittels Zeitungsinseraten und Plakaten wird zu Einführungskursen eingeladen.

Literatur, Zeitschrift
Lotus Heart, L'avènement. PubliSud, Paris, 1989.
Yogi Mahajan, Die Evolution der Seele, Golden Builders Media, Steyr, 1994.

Gwenael Verrez, La Mère et la spiritualité, PubliSud, Paris, 1994.
Dr. Wolfgang Hackl, Der Hauch Gottes. Die Wissenschaft des Yoga, Österreich, 1999.

[int.Nr.: 1108]