Buddhistische Gemeinschaften

Karme Tschö Korling Basel.
Tibetisch Buddhistisches Zentrum der Karma Kagyü-Tradition

Kontakt
Karme Tschö Korling. Buddhistisches Zentrum, Mörsbergerstrasse 48,
4057 Basel. Telefon / Fax 061 631 11 77.

http://www.kagyu.ch

Geschichte
Karme Tschö Kor Ling ist ein Zentrum der Karma Kagyü Tradition des tibetischen Vajrayana (Diamantweg)-Buddhismus, gegründet vom 13. Künzig Sharmar Rinpotsche, unter der spirituellen Leitung des 17. Gyalwa Karmapa Thaye Dordsche. Alle tibetischen Schulen gehen zurück auf die Sutra und Tantra Unterweisungen des Sakyamuni Buddha. Die Geschichte der Karma Kagyüpa geht im speziellen zurück auf die indischen Meister Saraha, Tilopa und Naropa und die tibetischen Folgelehrer Marpa, Milarepa, Gampopa und den 1. Karmapa Düsum Khyenpa, dessen nachfolgende Wiedergeburt die erste bewusste Inkarnation in Tibet war. Die Karma Kagyü Tradition, was soviel wie «die mündliche Übertragungslinie» bedeutet, setzt sich lückenlos bis zum heutigen Tag fort und wird derzeit durch seine 17. Inkarnation des Gyalwa Karmapa Thaye Dordsche repräsentiert.

Das Zentrum in Basel besteht seit 1995.

Praktizierende der Karma-Kagyü Tradition gibt es weltweit einige Tausende, in der Schweiz einige Hunderte und im Basler Zentrum treffen sich regelmässig ca. zehn bis zwanzig Personen. Altersstruktur zwischen 16 und 60 Jahren. Langsame Zunahme.

Lehre
Die traditionellen Überlieferungen der Karma Kagyüs werden ausschliesslich durch authentische, autorisierte Lehrer und Meister direkt weitergegeben, mit dem Schwerpunkt der Praxis und seinem Ziel, dem «Mahamudra», was sich auf den uns allen innewohnenden erwachten Geist, sowie auf den Weg dahin und die direkte Erkenntnis, die Frucht, bezieht.

Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit gleich orientierten Zentren im Inland (Bern, Genf) und Ausland (Deutschland, Frankreich, Asien) sowie zu anderen buddhistischen und nicht-buddhistischen Gemeinschaften.

Organisation, Finanzen
Das Dharma-Zentrum ist autonom organisiert. Für Leute, die sich intensiver an der Zentrumsarbeit beteiligen wollen, bieten sich verschiedenen Möglichkeiten, zum Beispiel als Mitglieder oder Gönner.

Finanzquellen: Mitgliederbeiträge (25 bis 100 Franken pro Monat), Gönnerbeiträge, Spenden, Eintritts- und Kursgebühren. Die Gelder werden ausschliesslich für Miete und eingeladene Lehrer verwendet.

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit
Meditationsraum und Aufenthaltsraum in gemietetem Appartement.

Wöchentliches Programm für Anfänger und Fortgeschrittene.

Regelmässige Besuche und Belehrungen von authentischen Lehrern (Mönche und Laien) aus Ost und West, sowie öffentliche Vorträge.

Shop mit Literatur und grundlegenden Texten und Bibliothek.
Regelmässige Programmbroschüre (kostenlos, halbjährlich). Plakatwerbung bei öffentlichen Vorträgen.

Literatur, Zeitschrift
Mahamudra – Ozean des wahren Sinns. Theseus Verlag. (3 Bände).

Gampopa – Der kostbare Schmuck der Befreiung. Theseus Verlag.
Programm: wird an Interessierte halbjährlich versandt

[int.Nr.: 1099]

aktualisiert: 5.3.2004