Der Glaube im täglichen Leben

Das Gebet
Zentral im Leben der Muslime sind die fünf täglichen Pflichtgebete, die von Männern wenn möglich in der Gemeinschaft verrichtet werden. Grundsätzlich kann überall gebetet werden, die Moscheen (Mescid) sind Räume für das gemeinsame Gebet, sie sind aber nicht geweihte Orte wie die Kirchen. Damit das Gebet gültig ist, müssen bestimmte Vorbedingungen erfüllt sein. Dazu gehört die rituelle Reinheit des Körpers, die durch bestimmte Waschungen erreicht wird, aber auch die Reinheit der Kleidung und des Gebetsplatzes.

Weiter müssen sich Betende nach Mekka richten und die Gebetszeiten einhalten. Die meisten Muslime haben einen Kalender, auf dem die genauen Gebetszeiten für die verschiedenen geografischen Gebiete angegeben sind: Nach Anbruch der Dämmerung, Mittags, wenn die Sonne den Zenit überschritten hat, am Nachmittag, nach Sonnenuntergang und bei vollständiger Dunkelheit.
Die Gebete werden arabisch gesprochen.

Männer sollen wenn immer möglich in der Gemeinschaft in der Moschee beten. Von Frauen wird dies dagegen nicht erwartet, auch wenn ihnen der Zugang zur Moschee grundsätzlich erlaubt ist. In der Regel verrichten sie ihre Gebete daheim.

[int.Nr.: 21e20]