Die islamischen Gemeinschaften

Basel ve Çevresi Türk Islam Sosyal ve Kültür Dernegi / Türkisch Islamischer Sozial und Kultur Verein beider Basel (Dreispitz)

Türkische Muslime treffen sich zu den islamischen Gebeten und zu Sozialkontakten.

Kontakt
Türkisch Islamischer Sozial und Kultur Verein beider Basel (Dreispitz)
Leimgrubenweg 6, 4053 Basel. Telefon 061 331 49 98
fetih1@hotmail.com
http://www.fetih.ch

Präsident: Cem Lütfi Karatekin, Birseckstrasse 4, 4127 Birsfelden, Telefon 061 311 26 08

Geschichte
1974 versammelten sich Muslime für das gemeinsame Freitagsgebet. Vereinsgründung; Ziele: Gebete, Unterricht für die Kinder, Pflege von Kultur und Religion. 1975 in Kirche Frenkendorf für Ramadan Räume erhalten. In Pratteln erste eigene Räume gemietet, dann in Muttenz. Seit 1988 am Leimgrubenweg 6. Weil das Haus abbrannte, war das Lokal als Provisorium an der Lyonstrasse. Seit 1993 im jetzigen Lokal.

Seit 1978 gab es Spaltungen. Eine Gruppe begann in Allschwil mit einem Lokal, eine andere an der Nauenstrasse.

ca. 100 bis 120 Aktivmitglieder. An den Freitagsgebeten kommen etwa 100 bis 200, an Sonntagen mehr. Zuzug vor allem durch Jugendliche. Das Durchschnittsalter ist relativ niedrig.

Lehre
sunnitischer Islam. Parteipolitisch neutral.

Zusammenarbeit mit muslimischen Organisationen. Wo sinnvoll, wird auch mit Amtsstellen und anderen Organisationen zusammengearbeitet.

Organisation, Finanzen
Verein. Aktivmitgliedschaft für türkische Muslime (soll bald geändert werden: Öffnung für alle Muslime). Jeder Muslim gilt als Ehrenmitglied.

Mitgliederbeitrag 40.-/Monat. Spenden. Offene Rechnung.

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit
Leimgrubenweg 6. In gemieteten Räumen: «Fetih Camii» (Mescid, Moschee). Schulungs- und Aufenthaltsräume, Büro.

Geöffnet für die fünf täglichen Gebete. Koranschule für Kinder an allen Wochentagen, speziell am Sonntag. Jeden Samstag ist Frauentag, dann sind alle Räume für die Frauen reserviert. Während des Fastenmonats Ramadan ist jeden Abend gemeinsames «Iftar» (Festenbrechen, essen) und "Taravih" (spezielles Ramadangebet).

Gelegentlich Kurse und Seminare: Integration, Drogenfragen, Erziehung. Für Frauen Deutsch-Kurse. Früher wurden auch Computerkurse angeboten.

Bei Krankheit und Todesfall Mitteilung an Anschlagtafel. Besuche durch Freiwillige.

Vollamtlicher Hodscha.

Bibliothek, Buchverkauf. Vereinslokal mit Fernseher, Getränke.

Keinerlei Mission. Zu den Seminaren Einladung durch Brief auch für Aussenstehende und Nichtmuslime.

Literatur, Zeitschrift
Verschiedenen Broschüren zu Fragen von Religion und Problemen, sowohl in türkischer wie auch in deutscher Sprache.

«Diyanet» Monatszeitschrift. Wird gemeinsam herausgegeben mit «Türk Diyanet Vakfi» in der Türkei.

[int.Nr.: 1013]

Aktualisiert: cpb /6.12.2002