Russisch-Orthodoxe Kirche. Gemeinde heiliger Nikolaj der russisch-orthodoxe Kirche in Westeuropa - Ökumenisches Patriarchat

Kontakt
3, Rue des jardins, F-68300 Saint-Louis.

Priester Wladimir Shibaeff 1, rue des Pins, F-68740 Hirtzfelden.
Telefon / Fax 059 389 81 24 00. (spricht russisch und französisch).

Nathalie Strässle, Burgstrasse 4, 4125 Riehen.
Telefon 061 641 44 67 (spricht deutsch, französisch, russisch).

Geschichte
Die seit der russischen Revolution 1917 bestehende «Russisch-orthodoxe Kirche in der Vertreibung» hat seit 1935 in Basel eine Gemeinde und hielt in wechselnden Lokalen Gottesdienste, so auch in einem Nebenraum der Ev.-ref. Pauluskirche, bis sie an der Amerbachstrasse ein eigenes Lokal errichten konnte. Im Mai 1995 beschlossen alle kanonischen orthodoxen Kirchen, dass das einzige Haupt der Russisch-Orthodoxen Kirche in Westeuropa Erzbischof Sergij von Eukarpien (Kathedrale des heiligen Alexander Nevskij an der Rue Daru in Paris) ist. Er steht in kanonischer und liturgischer Gemeinschaft mit weltweit allen 15 orthodoxen Landeskirchen. Deshalb hat der grösste Teil (etwa 90 %) der Basler Gemeinde an der Allgemeinen Kirchgemeindeversammlung von 1994 beschlossen, sich unter die Jurisdiktion der "Russisch-orthodoxen Kirche von Westeuropa" mit dem Erzbischof Sergij, dem jetzigen Exarchat des Ökumenischen Patriarchen zu begeben.

Der 1992 gegründete Verein «Der Barmherzige Samariter – Nothilfe Russland und Osteuropa» wurde von der Gemeinde organisiert. Er beschäftigt sich mit caritativer Hilfe für Russland. Ausserdem konnte mit dem Kauf der Räumlichkeiten in St. Louis die Voraussetzung für ein Gemeindeleben geschaffen werden.

Den Gottesdienstplan erhalten 120 Adressen. Das heisst, der Gemeinde gehören ca. 250 Personen an, davon sind etwa 50 Kinder und Jugendliche.

Lehre
Unsere Kirche bemüht sich, die Traditionen und die Lehre der Russisch-Orthodoxen Kirche zu wahren, d.h. auch das Kirchenslawische als Liturgiesprache und den julianischen Kalender. Im Prinzip entspricht dies der Lehre der serbisch-, griechisch-, rumänisch-orthodoxen wie allen orthodoxen Kirchen. Unterschiede gibt es nur in einigen Riten, nicht aber im Gottesdienst.

Die Kirche ist Teil des Ökumenischen Patriarchats und hat mit allen orthodoxen Kirchen gute kanonische Beziehungen. Zu den anderen Kirchen besteht eine warmherzige und gute Beziehung.

Organisation, Finanzen
Verein mit den üblichen Strukturen. Frauen sind auch im Vorstand vertreten. Die Gemeinde ist Teil des Exarchats von Westeuropa unter der Leitung von Erzbischof Sergij. Das Exarchat der Russisch-Orthodoxen Kirche in Westeuropa ist dem Patriarchat von Konstantinopel unterstellt. Beim Exarchat der Russisch-Orthodoxen Kirche gibt es ein theologisches Institut des Hlg. Sergij von Radonez in Paris, das enge Verbindungen zur Sorbonne hat.

Mindestbeitrag Fr. 20.- pro Monat. (Bei Finanzproblemen weniger oder Erlass).

Kollekten
Von dem Geld erhält der Priester eine Spende an seinen Lebensunterhalt. Die Diözese erhält auch einen Teil. Das Geld wird wie in jedem Verein verwaltet.

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der ÖffentlichkeitSchöne, kleine Russisch-orthodoxe Kirche St. Nikolaj im Erdgeschoss eines mehrstöckigen Gebäudes. Viele Ikonen. Das Lokal wurde vom Verein «Der Barmherzige Samariter – Nothilfe Russland und Osteuropa» gekauft und der Kirche zur Verfügung gestellt. Adresse: 3, Rue des jardins, F-68300 Saint-Louis. Von Basel ist die Kirche zu erreichen: Ab Zoll St. Louis ca. 300 m auf der Hauptstrasse, bei der 2. Ampel rechts in die Rue du Rhône, dann nächste Strasse links.

Jeden Sonntag 10.00 Göttliche Liturgie (9.20 Beichte). Nach der Liturgie geistliche Gespräche und Fragenbeantwortung für Erwachsene und Kinder. Wegen der zum Teil grossen Distanzen (bis St. Gallen, Neuchâtel, Tessin!) ist alles am Sonntag.

Am Samstag: Abend- und Morgenamt. Ausser den Sonntagen gibt es Gottesdienste an allen hohen Festtagen.

Feste für Kinder werden durchgeführt, besonders an Weihnachten. Sakramente wie Hochzeiten, Taufe oder Kasualien wie Bestattungen u.a.m.

Jedes Jahr werden Pilgerfahrten organisiert: eine grosse (z.B. nach Israel, Türkei, Griechenland, Bari), eine oder mehrere kleinere (z.B. nach Solothurn, Strassbourg, Tours etc.).

Krankenbesuche durch den Priester und durch Gemeindeglieder.

«Der Barmherzige Samariter» – Nothilfe Russland und Osteuropa.

Diakonie in der Gemeinde: aktive Teilnahme aller Gemeindemitglieder

Für die Seelsorge ist der Priester zuständig.

Bibliothek und Videothek, die meisten Titel auf Russisch, da die Gemeinde russischsprachig ist.

Monatliche Einladung an alle Mitglieder in russischer und deutscher Sprache.

Mund-zu-Mund.

Literatur, Zeitschrift
Der «Bote der Diözese» erscheint viermal jährlich in Paris auf Russisch, Französisch und für andere Länder in anderen Sprachen.

[int.Nr.: 1218]