Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Basel [«Offene Brüder»]

Kontakt
Evangelisch-freikirchliche Gemeinde, Leimenstrasse 8, 4051 Basel.
Dr. C. Flesch, Realpstrasse 61, 4054 Basel. Telefon 061 301 77 40.
E-Mail: carl.flesch@datacomm.ch
http://www.efg-basel.ch/

Geschichte
Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde in Basel wurde in den zwanziger Jahren von einigen Familien gegründet. Sie gehört zu den Plymouth Brethren oder offenen Brüdern, die entstanden, als sich die Darbysten in geschlossene und offene Brüder aufteilten. Die Darbysten waren ursprünglich aus der anglikanischen Kirche entstanden.

Das Lokal befand sich ursprünglich am Nadelberg (heute ist dort das Theologische Seminar). Als das Gebäude an die Universität verkauft wurde, wechselte die Gemeinde an die Leimenstrasse 68, in den siebziger Jahren ins Zinsendorfhaus an der Leimenstrasse 8.

Offene Brüder gibt es in der ganzen Schweiz.

60 bis 80 Erwachsene aller Altersklassen gehören zur Gemeinde.

Lehre
«Wir bekennen uns zur göttlichen Eingebung der ganzen Heiligen Schrift, ihrer völligen Zuverlässigkeit und einzigen Autorität in allen Aussagen. Sie ist die Selbstoffenbarung Gottes. Sie lehrt klar und verbindlich:
1. Jesus ist Gottes Sohn
2. Jesus lebt
3. Jesus ist das Haupt der Kirche

Sie ist uns verbindlich für Glauben und Leben – für das persönliche und für das Leben der Gemeinde.

Unsere Gemeinde leitet nicht eine Einzelperson. Das Haupt der Gemeinde ist für uns Jesus Christus.

Wir taufen nur Menschen, die ihren persönlichen Glauben bezeugen.»

Mitarbeit bei Vitabâle und in der Evangelischen Allianz.

Organisation, Finanzen
Die Gemeinde ist als Verein organisiert, Gemeindeglieder, die Verantwortung übernehmen, sind auch im Verein.

Zum Ältestenrat gehören nur Männer, da nur diese nach dem NT Älteste werden können. Frauen können nicht lehren und predigen, aber zum Beispiel in der Sonntagsschule unterrichten, wie die Männer Vorschläge machen und sonst aktiv werden. Es gilt das allgemeine Priestertum. Die Erwachsenentaufe wird angeboten, ist aber nicht Bedingung.

Manche Gemeinden haben bezahlte Mitarbeiter (Prediger und Missionare).

Das Geld kommt durch Kollekten zusammen. Der Zehnte ist keine Grundregel, da alttestamentlich. Es gibt eine offene Jahresrechung.

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit
Die Versammlungen finden im Zinzendorfhaus (hinten im Hof) an der Leimenstrasse 8 statt.

Gottesdienst (Abendmahl, Anbetung und Predigt) Sonntag 9.45; Hauskreise; Bibelstudium; Gebetsstunden; Herren- und Frauenstunden.

Innerhalb der Gemeinde Hilfe für Betagte und Bedürftige. Unterstützung für Missionare, Hilfssendungen nach Osteuropa.

Die Ältesten oder andere Gemeindeglieder sind für Seelsorge besorgt.

Geplant ist ein Büchertisch.

Die Gemeinde wirbt in der Öffentlichkeit durch persönliche Kontakte. Missionare in Belgien, Ungarn, Frankreich und anderen Ländern, die durch mehrere Gemeinden unterstützt werden.

Zeitschrift
Saat und Ernte (Gesamtschweizerisch).

[int.Nr.: 1145]