Gebet für Basel

Kontakt
Spurgruppe: Jens Kaldewey, Im Glögglihof 11, 4125 Riehen.
Telefon 061 641 80 37.
A. Kachel (El Roi).
M. Pfaehler (Regiogemeinde)

Geschichte
1971 fand in der Gellertkirche eine Evangelisation durch die Christusträger statt, eine Gruppe von jungen Männern, die gemeinsam Popmusik machten und sich dann bekehrten. Sie brauchten die Musik als Medium der Evangelisation, womit sie sehr viel Erfolg hatten, was sich an der überfüllten Gellertkirche zeigte. Viele Junge wollten danach in der Nachfolge von Jesus Christus leben.

Solche «Lord’s Meetings» fanden anfangs monatlich, später etwa siebenmal pro Jahr statt, immer mit Musik, Zeugnissen und Predigt. Sie wurden gemeinsam durch verschiedene Gemeinden organisiert und fanden jeweils in der Gellertkirche statt. Auch in der Lukaskapelle versammelten sich Jugendliche übergemeindlich und in einem modernen Stil (mit Musik etc.). Viele dieser Jugendlichen schlossen sich später der Alban-Arbeit an. In der Arbeitsgruppe für die Lord’s Meetings waren verschiedene Gemeinden, vor allem Freikirchen, vertreten; die Landeskirche hatte zu wenige Leute für diese Arbeit. In dieser Arbeitsgruppe tauchte der Gedanke auf, man könnte auch für die Stadt beten. Ein erstes Stadtgebet fand im Paradieshof statt. Anfangs wurden Orte mit Blick über die Stadt bevorzugt, zum Beispiel die Margarethenkirche, zeitweise auch eine Hochhauswohnung im Kleinbasel. Dieser Gebetsdienst dauerte etwa eineinhalb Jahre. Um 1990 gab es in der Leonhardskirche einen neuen Versuch durch die evangelische Gemeinde Basel, zu der viele Leute kamen, die früher bei der Alban-Arbeit dabei waren. Sie hatten anfangs viel Erfolg, doch nach etwa einem Jahr nahm die Teilnahme ab. Eine neue Initiative kam von der evangelischen Allianz und der AEG. Hans-Ulrich Herrmann, der gerade als Pfarrer pensioniert worden war, übernahm die Leitung zusammen mit einer Spurgruppe (seit 1992).

Beteiligt sind etwa 12 Gemeinden, vor allem Freikirchen (diese sind vertraut mit der Form des freien Gebets). Zuerst waren viele Leute beteiligt, dann nahm ihre Zahl etwas ab, heute kommen zwischen 20 und 50 zum gemeinsamen Gebet.

Lehre
Die Idee von Gebet für Basel: gemeinsames Gebet, über das ganze Jahr verteilt (ähnlich wie die Allianzgebetswoche mit gegenseitigen Besuchen und Gebetsabenden in der ersten Januarwoche). Wichtig ist der Kontakt und das Zusammenstehen der Christen, die heute zu einer Minderheit geworden sind.

Es gibt bewusst keine ausformulierte Lehre. Gebet für Basel ist offen für alle Christen, die für diese Stadt beten wollen. Gelegentlich kommen auch Katholiken, die für diese Stadt beten wollen, allerdings sind diese meist nicht so vertraut mit der Form des freien Gebets.

Gebet für Basel ist offen für alle Christen. Aktiv beteiligte Organisationen sind die AEG und die evangelische Allianz.

Organisation, Finanzen
Die Spurgruppe mit Mitgliedern aus verschiedenen Gemeinden kümmert sich um das Thema und bereitet das Treffen vor. Zur Zeit ist kein Pfarrer aus der Landeskirche dabei, obwohl dies erwünscht wäre.

Wenn Geld benötigt wird, übernehmen einzelne spontan die Kosten oder es gibt eine andere ad hoc – Lösung. Die Kosten sind auch gering, in der Regel geht es nur um das Kopieren von Handzetteln. Normalerweise gibt es auch keine Kollekte.

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit
Die Zusammenkünfte finden monatlich in einer der Kirchen Basels statt und werden jeweils ein Jahr im Voraus festgelegt.

Im Stadtgebet geht es jeweils um ein Schwerpunktthema (Arbeitslose, Drogen, Ausländer...). Die Form ist ein freies Gebet im Plenum oder in Gruppen.

Handzettel, Mund-zu-Mund, Kirchenzettel. Für besondere Anlässe wird auch einmal ein «Gebetsmarsch» durch die Stadt organisiert.

[int.Nr.: 1144]