Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Basel-Landschaft

Kirchgemeinde Rothenfluh

547 Mitglieder

Kontakt
Ref. Pfarramt, Dominique Guenin, Pfr., 4467 Rothenfluh.
Telefon 061 991 01 21.

Selbstdarstellung:
«Wir sind eine kleine Landkirchgemeinde mit allsonntäglichem Gottesdienst in der Dorfkirche (9.45), Kinderlehre (10.45), ausser wenn Schulferien sind), Religionsunterricht, Sonntagsschule (Herbstferien bis Palmsonntag zu Gottesdienstzeit), Kinderstunde (Mittwochs um 13.30). Von Rothenfluh aus werden auch noch die ca. 180 Reformierten in Kienberg, SO betreut. Vierzehntäglich trifft sich im Pfarrhaus eine Bibelgruppe am Freitag, 20.15. Das 'Team für Frauezmorge' veranstaltet im Frühjahr und im Herbst das 'Frauezmorge Rothenfluh' jeweils mit interessantem Referat und liebevollst hergerichteten Zmorge. Jeden Monat trifft sich eine Gesprächsrunde von Frauezmorge-Frauen zu einem Thema. Wir unterstützen die 'Jungschi', ein christlich-pfadiartiges Angebot für Kinder am Samstagnachmittag bei der 'Bude'. In der sogenannten 'Bude' im Anbau des ehemaligen Okonomiegebäudes zum Pfarrhaus ist auch der Religionsunterricht für die Oberstufe, hin und wieder ein 'Chillä-Kaffi' nach dem Gottesdienst, manchmal ein Kurs, für die Senioren der 'Stöckli-Treff' (Frauenverein). Neu haben wir davor eine Feuerstelle und einen Tischtennisplatz eingerichtet, das soll unser 'Begegnungsplatz' werden. Vielleicht gibt’s dann einmal noch einen Kinokeller. Im Jahre 1996, als wir das grosse Dorffest hatten, haben wir hier ein 'Bude-Träff-Team' gegründet, mit allen Aktiven in und um die 'Bude'. Dazu gehören auch Mitglieder der Chrischona-Gemeinde Sissach, welche in der Jungschi tätig sind. Wir haben da keine Berührungsängste, die gute Sache zählt! Mit der Kirchenpflege haben wir die 'Bude-Träff-Team'-Idee, miteinander glatte kulturelle Begegnungen zu schaffen, weitergeführt. Ein Irish-Folk Abend und eine Pantomime-Veranstaltung haben wir schon durchgeführt, in der Turnhalle, respektive im Gemeindesaal beim Schulhaus (das sind unsere Orte für grössere Veranstaltungen). Weiteres solches soll folgen, gibt aber immer viel Arbeit und Einsatz von Freiwilligen. Unser Motto als kleine Kirchgemeinde ist: Wir arbeiten zusammen, mit allen auf Platz, die guten Willens sind!

Das Dorf kommt. In die Sonntagsgottesdienste leider eher weniger, sobald aber etwas Aussergewöhnliches läuft gerne: Sonntage für 'weltweite Kirche' in der Turnhalle, spezielle Gottesdienste mit Musik, auch schon mit Alphornbläsern oder Männerchören, dann immer mit anschliessendem Apero, sind beliebt. Das 'Sunntigszmorge' in der Turnhalle, so richtig mit allem, was dazugehört, ist auch etwas gut Gemeinschaftliches, nur einmal im Jahr, aber gut! Im Frühjahr wird im Dorf von der Kirchenpflege auf geschmückten Leiterwagen mit Glocke Suppe feilgehalten, zugunsten der Flüchtlingshilfe. Im Advent haben wir hin und wieder ein Ad-hoc-Chörli für die 1995 eingeführte Christnachtfeier. Und dann ist natürlich der Seniorenadvent der Kirchenpflege im Gemeindesaal, vor den Sommerferien alle zwei Jahre eine 'Fahrt ins Blaue'. Versuche zu neueren Gottesdienstformen ('Lobt und singt') und zu neueren Formen der Spiritualität ('Exerzitien im Alltag') haben sich nicht einbürgern können. Eher gefragt ist das Bodenständigere, kirchliche Feiern bei den Ereignissen des Lebens, und ab und zu etwas, wo es auch etwas zu essen gibt. Zu Beerdigungsgottesdiensten kommt noch meist aus jedem Hause jemand. Die Dorfsolidarität ist mehr dörflich als kirchlich, aber sie ist! Natürlich, 'diejenigen, die krampfen und den Karren ziehen, sind immer die gleichen', dafür haben sie’s aber auch gut miteinander. Wo andere, finanzstärkere Gemeinden gerne Kommissionen gründen, machen wir viel gleich selber. Im 'Gelterkinder-Anzeiger' steht wöchentlich, was kommt, für besondere Anlässe flattert auch mal ein Handzettel in alle Haushaltungen. Dann ist der Kirchenbote für uns wichtig, noch wichtiger freilich das bekanntschaftliche: 'Chunnsch au?'.

[int.Nr.: 1135.30]