Christl. Begegnungszentrum CBZ / Pfingstgemeinde Basel / Schweizerische Pfingstmission, SPM

Kontakt
CBZ, Unterer Batterieweg 46, 4053 Basel. Telefon 061 361 60 35.
Pastor: Markus Stucky, Bruggstrasse 22, 4153 Reinach. Telefon/Fax 061 712 16 34.
http://www.cbz.ch
m.stucky@cbz.ch

Pfingstmission (SPM) Zentralstelle Seelisbergstrasse 1, 6376 Emmetten
Telefon 041 620 38 94
http://www.pfingstmission.ch/

Geschichte
Wenn die Heilsarmee die Bewegung des 19.Jahrhunderts ist, die die Massen erreichte, dann ist es die Pfingstbewegung im 20. Jahr-hundert. Entstanden ist sie um die Jahrhundertwende aus dem Widerstand der älteren Konfessionen gegen die Heiligungs-bewegung. Es entstanden viele unabhängige Heiligungskirchen. Dazu kam, dass sich der Glaube an die «Taufe durch den Heiligen Geist» als dritte Segnung, und ein zunehmendes Interesse an den Geistesgaben zu verbreiten begann. Als Agnes Ozman an der neugegründeten Bibelschule in Topeka am 31.Dezember 1900, nach Handauflegung durch Parham, als erste in Zungen zu sprechen begann, wurde eine Entwicklung eingeleitet, die das Gesicht der Christenheit verändern sollte. Parham, der Leiter der Bibelschule, empfing die Gabe des Zungenredens drei Tage später. Seine Schüler verbreiteten die Nachricht von der Taufe im Heiligen Geist in verschiedenen Städten der Staaten Texas und Kansas. Nachdem die Bibelschule in Topeka abgebrannt war, gründete Parham 1905 eine neue Bibelschule in Houston/Texas. Einer seiner Schüler war der schwarze, auf einem Auge blinde W.J.Seymour. Er wurde zur Schlüsselfigur der Erweckung und Ausgiessung des Heiligen Geistes, die im April 1906 in Azusa Street/Los Angeles ihren Anfang nahm.

Viele Christen aus Nordamerika, Europa und der dritten Welt besuchten die Versammlungen in der Azusa Street und nahmen ihre Botschaft mit. Das "Feuer" verbreitete sich rasch über die ganze Welt. Viele neue Gemeinden wurden gegründet, die meisten unabhängigen Heiligungsgruppen wurden ergriffen. Auch viele Baptisten oder Methodistengemeinden wurden berührt, die sich entweder spalteten, oder die neue Lehre annahmen. Heute, gegen Ende des 20.Jahrhunderts, ist die Pfingstbewegung zur vierten grossen christlichen Denomination geworden, neben der Orthodoxie, dem Katholizismus und Protestantismus.

Schweiz:
1907: Gründung der ersten pfingstlichen Gemeinde in Zürich, ausgelöst durch norwegische Missionare, die von der pfingstlichen Erweckung in den skandinavischen Ländern berichteten. Die Zeitschrift «Verheissung des Vaters» wird erstmals heraus-gegeben. (Vorgänger von «Wort & Geist»). Pastor Barret besucht die Gemeinde in Zürich.

1910: Erste grössere Konferenz mit Pastor Paul in Zürich.

1911: Zweite Konferenz in Basel. Erste Hausgemeinden entstehen. Weitere Zellen in St.Gallen, Winterthur, Bern, Thun, Schaffhausen, Interlaken.

1920: Smith Wigelsworth bereist verschiedenen Städte in der Schweiz.

1921: Aussendung von ersten Missionaren, und dabei Gründung der «Schweizerischen Pfingstmissionsgesellschaft».

1926: Es bestehen in der Schweiz bereits mehr als 50 grössere oder kleinere Gemeinden. Man erkennt die Notwendigkeit einer nationalen Vereinigung.

30er Jahre: Beginn in der Westschweiz
1935: Erste konstitutionalisierende Generalversammlung der «Schweizerischen Pfingstmission». Die «Schweizerische Pfingstmissionsgesellschaft» wird als Missionszweig eingegliedert.

Basel:
Am 5. Oktober 1929 durch Leonhard Steiner und einigen (15 bis 20) Gründungsmitgliedern gegründet. Rasches Wachstum auf über
40 Personen. Einweihung des Gemeindesaals im alten Strassburgerhof am 29.Oktober 1929 für die «Mission für das volle Evangelium».

15. Januar 196? Statutenrevision und Änderung des Namens in: Pfingstmission Basel. Steiner verzögert aber die Umsetzung. Sie treten erst nach seinem Abtreten und dem Umzug von Schmiedehof St. Alban nach dem Unteren Batterieweg in eigene Räumlichkeiten im Herbst 78 in Kraft. Vorstand wird unter dem neuen Leiter Wilfried Sichelschmied zu Bruderrat. Am 2.November 1995 werden die 3.Statuten genehmigt. Namensänderung: Pfingstgemeinde Basel, Christliches Begegnungszentrum (CBZ).

73 Mitglieder. Die Gottesdienste werden regelmässig von etwa 100 Personen besucht. Tendenz steigend. Alle Alter sind gleichmässig vertreten.

Lehre
Selbstdarstellung:
«Was wir glauben und lehren:
1. Die Bibel ist das inspirierte Wort Gottes und deren Inhalt unfehlbare göttliche Offenbarung.
2. Der alleinige Gott, Schöpfer und Erhalter und Richter aller menschen, der sich offenbart in drei Personen, Vater, sohn und heiliger Geist.
3. Der Sündenfall der ersten Menschen und die erbliche Verdorbenheit aller Menschen.
4. Die Menschwerdung Christi, des Sohnes Gottes, seine am Kreuz vollbrachte Versöhnung und Erlösung für alle Menschen, seine leibliche Auferstehung.
5. Das einzige Heil für alle Menschen, allein durch Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes.
6. Busse, Bekehrung und Wiedergeburt sowie Heiligung.
7. Die Wassertaufe für Gläubiggewordenen und das Abendmahl als Gedächtnismahl Christi für die Gemeinde.
8. Die verbindliche Zugehörigkeit zu einer Lokalgemeinde (oder Kirche) und Betätigung in derselben.
9. Die Geistesgaben und die biblischen Dienste zur Erbauung des Leibes Christi.
10. Die Taufe des Heiligen Geistes mit den schriftgemässen Zeichen.
11. Die göttliche Heilung von Krankheit des Leibes aufgrund des vollbrachten Erlösungswerkes von Golgatha.
12. Die Wiederkunft Christi und die Entrückung der Gläubigen vorgängig dem tausendjährigen Reich Christi auf Erden.
13. Das Preisgericht Jesu und das letzte grosse Gericht.»

Mitglied der evangelischen Allianz. Gebet für Basel. Gebet füt Israel. Zusammenarbeit mit allen Gemeinden, die Jesus Christus im Mittelpunkt haben.

Organisation, Finanzen
Verein. Angeschlossen bei SPM. Vorstand: Älteste und Diakone. Vollamtlicher Pastor mit Ausbildung. Laien übernehmen Funktionen nach ihren Fähigkeiten; ihnen wird Schulung angeboten.

Frauen können die meisten Funktionen ausüben, incl. Pastoralassistentin und Vorstand.
Für die Mitgliedschaft wird die Gläubigentaufe vorausgesetzt; die Taufe anderer christlicher Gemeinden wird anerkannt.

100.- /Jahr für die Zentralstelle (wird v.a. für pensionierte Pastoren verwendet). Freiwillige Beiträge, biblischer Zehnten wird empfohlen. Verwaltung des Geldes gemäss Vereinsrecht mit offener Jahresrechnung. Unterstützung: Gemeindeeigene Missionare werden unterstützt, Partnerschaft mit russischer Gemeinde. Sozialfonds.

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit
Das Haus am Unteren Batterieweg 46 enthält Versammlungssaal sowie mehrere Nebenräume für Unterricht etc. und eine gut ausgebaute Küche.

Sonntag: 10.00 Gottesdienst, (mit französischer Übersetzung!) Sonntagsschule (Schulpflichtige), Kinderhort (1-3 J.), Spielgruppe (3-5 J.),
"Domino": 4-5 mal jährlich anschliessend an Gottesdienst: Gemeinsames Essen und Austausch zu einem Thema.
Lobpreisgottesdienste (sporadisch, ca. 6 mal jährlich): Kurzpredigt, Zeugnis, Lobpreis (speziell hören auf den Heiligen Geist)
Gebetsstunde am Dienstag-Abend 19.30
Hauskreise: Donnerstag-Abend
Afrikanischer Hauskreis in französischer Sprache
Lobpreisgruppe: jeden 2. Mittwoch-Abend
Mittwoch nach dem 3. Sonntag: Frauenzmorge und Seniorennachmittag
Jugendgruppe jeden Freitag-Abend
Alphalive-Kurs
Pastor und ehrenamtliche Diakone sind für die Diakonie zuständig.
Sozialfonds für Härtefälle; auch für Nichtgemeindeglieder
z.Z. Ausbau sozialer Dienste.
In der Trägerschaft der Jobfaktory.
Vollamtlicher Pastor und Seelsorgeteam leistet Seelsorge.
Kleiner Büchertisch und Verkauf von Israelprodukten.
Auf die Gottesdienste wird mittels Kirchenzettel aufmerksam gemacht. Persönliche Einladungen. Inserate für Vorträge, Gospelkonzerte etc.

Zeitschrift
Wort und Geist.
Gemeindeprogramm (für die internen Mitteilungen; diese sind auch auf der Homepage)

[int.Nr.: 1131]

Aktualisiert: 20.6.2004