Lectorium Rosicrucianum /
Internationale Schule des Goldenen Rosenkreuzes

Kontakt
Lectorium Rosicrucianum, Zentrum Basel, Hauptstrasse 35,
4102 Binningen. Telefon 061 421 31 39.
Lectorium Rosicrucianum, Foyer Catharose de Petri, 1824 Caux.
Telefon 021 966 10 10. Fax 021 966 10 09.

http://www.lectoriumrosicrucianum.org/schweiz/act_01.htm
http://www.rozenkruis.nl/schweiz/veranstaltungen.html
caux@webmail.ch

Geschichte
Der Hauptsitz und Entstehungsort des Lectorium Rosicrucianum oder der Internationalen Schule des Goldenen Rosenkreuzes befindet sich in Haarlem, Niederlande. 1924 traten die Brüder Z.W. Leene (1892–1938) und J. Leene (1896–1968) in Het Rozekruisers Genootschap ein, die einige Jahre zuvor gebildete niederländische Abteilung der 1909 von Max Heindel gegründeten Rosicrucian Fellowship zu Oceanside, Kalifornien, U.S.A. Schon bald nahmen sie in Het Rozekruisers Genootschap einen hervorragenden Platz ein und wurden 1929 mit der Leitung betraut. Im Jahr 1930 schloss sich Frau H. Stok-Huizer (1902–1990) den Brüdern Leene an. Zusammen begannen sie eine spirituelle Suche, die dazu führte, dass sie im Jahr 1935 unabhängig von der Rosicrucian Fellowship weiter gingen. Z.W. Leene verstarb 1938, jedoch J. Leene und H. Stok-Huizer setzten die begonnene Arbeit gemeinsam fort. Sie schrieben eine Anzahl Werke, die unter ihren Autorennamen J. van Rijckenborgh resp. Catharose de Petri erschienen.

1956 wurde in Basel an der Lehenmattstrasse das erste Zentrum eröffnet. Ab 1958 war es an der Aeschenvorstadt 37, seit 1990 am jetzigen Standort. Mit einem «Tag der offenen Tür» wurde das jetzige Zentrum der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ca. 100 Schüler und Mitglieder. Stabil. Altersmässig durchmischt.

Lehre
Das Lectorium Rosicrucianum geht von der Idee aus, dass es zwei Naturordnungen gibt: Erstens die uns bekannte Naturordnung, die nicht mehr als eine Notordnung, ein Durchgangshaus ist. Diese Natur umfasst sowohl die Lebenden als auch die Toten. Alles in ihr ist dem Kreislauf Geburt, Leben, Sterben und Wiedergeborenwerden unterworfen. Zweitens ist da die ursprüngliche, göttliche Ordnung. Die erste ist die Welt der Vergänglichkeit: Entstehen, Blühen und Vergehen oder auch «Dialektik», die zweite ist die Welt der Unvergänglichkeit oder «Statica». Von der zuletzt genannten, die in der Bibel «Das Himmelreich» genannt wird, befindet sich im Herzen des Menschen noch ein letzter, latenter Rest, ein Gottesfunke oder «Geistfunkenatom». Dieses Prinzip verursacht in vielen suchenden Menschen ein unbestimmtes Heimweh, eine vage Erinnerung an den ursprünglichen Zustand beim Vater – das unsterbliche Einssein mit Gott.

Grundsätzliche Offenheit, aber keine konkrete Zusammenarbeit mit anderen Religionsgemeinschaften.

Organisation, Finanzen
Schweizerische Stiftung; Teilautonomie. Die Zentrumsleitung ist für den organisatorischen Ablauf verantwortlich.

Alle Interessierten können die Mitgliedschaft beantragen; empfohlen wird der vorgängige Besuch des Orientierungskurses. Nach ca. einem Jahr aktiver Mitgliedschaft kann der Einführungskurs besucht werden. Nachher ist es möglich, «Schüler» zu werden, mit dem Ziel, das Erkannte im alltäglichen Leben umzusetzen und damit den Weg zu höheren Einsichten und Stufen zu beginnen.

Mann und Frau sind gleichberechtigt.

Mitglieder: 15.- / Monat, inkl. Zeitschrift.

Schüler: 30.- / 40.- / Monat, inkl. Zeitschrift. Freiwillige Spenden.

Das Geld dient zur Finanzierung des Zentrums (Miete und Nebenkosten), Werbung; die Hälfte geht an den Hauptsitz. Offene Jahresrechnung.

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit
Zentrum an der Hauptstrasse 35, 4102 Binningen: Tempelraum, Vortrags- oder Stiller Raum, Büro, Konsistorium (Vorbereitungsraum), Foyer.

Für alle Interessierten (immer kostenlos): Vorträge, Orientierungskurs.
Für Mitglieder: Vorhof-Tempeldienst und Gesprächsabende.

Für Schüler: Tempeldienst, Zentrumsabende, (Monats-Konferenzen in Caux).

Spitalbesuche durch Freiwillige.

Bücherdienst, Bibliothek.

Zeitungsinserate, (Klein)plakate und auf Wunsch persönliche Einladungen.

Literatur, Zeitschrift
Jan van Rijckenborgh: Elementare Philosophie des modernen Rosenkreuzes. 4., überarb. Aufl. 1992. Haarlem. (229 S.) PB.

Jan van Rijckenborgh: Der kommende neue Mensch. 4. Aufl. Haarlem 1992. (333 S.) geb.

Gnosis als innerliche Religion. Kristall-Reihe 5. Haarlem 1997.
(140 S.) PB.

Rosenkreuzer einst und heute. Kristall-Reihe 6. Haarlem 1998.
(164 S.) PB.

Pentagramm (Zweimonatszeitschrift für den deutschsprachigen Raum; Ausgaben in mehreren Sprachen).

Weitere Links
Homepage Deutschland:
http://www.rosenkreuz.de/deutsch.html

Internationale Homepage in vielen Sprachen:
http://www.lectoriumrosicrucianum.org


[int.Nr.: 1107]

Aktualisiert: 10.5.2004