Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt (ERK BS)

3.1. Kirchgemeinde St. Leonhard: Quartiergemeinde Stephanus

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Quartiergemeinde Stephanus, Furkastrasse 12, 4054 Basel.

Parallel mit der rasanten Stadtentwicklung in diesem Jahrhundert wuchs auch die Kirchgemeinde St. Leonhard nach Fläche und nach Mitgliedern. 1901 wurde die Pauluskirche eingeweiht. 1952 das Kirchgemeindehaus im Neubad. Den Namen «Stephanus» bekam es vom Motiv des ersten Märtyrers der Christenheit auf dem Südfenster der Pauluskirche. An der Göschenenstrasse, wo heute das Pfarrhaus steht, wurde bereits 1934 von der Stadtmission eine Kapelle errichtet. Aufgrund der erfolgreichen Arbeit mit Kindern und Frauen in der Göschenenkapelle begann auch die Gottesdienstgemeinde jenseits des Bahndamms zu wachsen. Bald war zuwenig Platz vorhanden. Die neue Kirche ist als Kirchgemeindehaus konzipiert worden. Die Architekten Eya und Burckhardt hatten die Aufgabe, einen Saal zu bauen, der nicht nur als Gottesdienstraum gebraucht werden kann. Das Haus hat sich seither sehr bewährt. Es dient der Gesamt-gemeinde St. Leonhard als Zentrum für Unterricht, Kinder-, Jugend- und Altersarbeit und wird auch von den verschiedensten Organisa-tionen und Institutionen der Stadt und des Quartiers täglich benutzt.

Der Gottesdienst ist gut besucht. Zweimal pro Woche wird ein Mittagstisch für Senioren und eine Kinderspielgruppe angeboten. Regelmässig finden Suppentage, Frauengesprächsmorgen und Treffen von Handarbeitskreisen statt Der Kirchenchor und ein Konzertchor proben im Haus. Der Stephanus dient auch als Abstimmungslokal. Den Höhepunkt des Jahres bildet zweifellos das Stephanusfest im September. Rund 200 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglichen ein dreitägiges Quartierfest mit Bazarständen, Restaurationsbetrieben, Angeboten für Jugendliche und Kinder und einem ökumenischen Gottesdienst. Im November verwandelt sich die Kirche für eine Woche in eine Kerzenziehwerkstatt, die viele Kinder und Erwachsene anzieht. Das Kindertageslager in den Frühjahrsferien ist ein grosser Renner. Es können oft nicht alle Anmeldungen entgegen genommen werden.

Es besteht eine rege Zusammenarbeit mit der Römisch-Katholischen Pfarrei Allerheiligen und der Evangelisch-methodistischen Kirche, die sich vor allem in gemeinsamen Gottesdiensten, in der Eltern- und Kinderarbeit, in der gemeinsamen Führung und Betreuung des Altersheimes und in der gegenseitigen Unterstützung bei den Kirchgemeinde- und Pfarreifesten manifestiert.

[int.Nr.: 1068.31]