Freunde konkordanter Wortverkündigung /
Freunde konkordanter Wahrheit

Kontakt
Hauskreis Basel Frau K. Oestreicher, Baselstrasse 27, 4125 Riehen.

Konkordanter Verlag Pforzheim, Leipziger strasse 11,
D-75217 Birkenfeld. Telefon 0049 7231 48 56 20.

Geschichte
Der in den U5A lebende Deutsch-Amerikaner, Adolf Ernst Knoch (1874– 1965) wurde bei der Wahrheitssuche schon sehr früh auf Ungenauigkeiten und Inkonsequenzen in den Übersetzungen aufmerksam wobei zum Beispiel das gleiche Wort oft sehr verschieden oder auch widersprüchlich übersetzt wurde. Er setzte sich daher dafür ein, dass für jedes Wort im Urtext ein deutsches Standardwort bestimmt wurde. Mit seinen Helfern erstellte er hiefür eigens eine Kartei für alle Vorkommen eines jeden Urtextwortes. Sie übersetzten dann in der Folge: das Neue Testament und Teile des Alten Testamentes ins Englische, später auch ins Deutsche, weitere Sprachen sind in Vorbereitung.

Während einer Studienreise nach Palästina (1931) hielt sich A.E.K. während einige Wochen u.a. in der Schweiz und auch in Deutschland auf, wo er Kontakte mit Frau Prof. Ströter, mit Direktor Schädel, und Superintendent Israel vom «Prophetischen Wort», mit den Brüdern A. Dietrich und W. Dick; den Missionaren Czerwinski und Gasser; den Predigern Grossmann und Springer den Herausgeberinnen des «Überwinder» (v. Bissing und v. Kanitz) und vielen anderen Freunden pflegte. Bald fand sich ein Komitee zusammen, um in freiwilliger Mitgliedschaft, den gesamten Wortschatz des NT gründlich durchzuarbeiten und für jedes griechische Wort einen deutschen Standard festzulegen.

Um die Arbeit an der Übersetzung voranzutreiben und zu überwachen nahm A.E.K. seinen Wohnsitz in Deutschland bis er (noch vor Ausbruch des Krieges) von der US-Regierung angewiesen wurde in die USA zurückzukehren. Die «Konkordante Wiedergabe des NT» konnte noch vorher im Frühjahr 1939 veröffentlicht werden.

Mit Beginn des Jahres 1932 wurde A.E.K., auf Drängen der deutschen Glaubensgeschwister Herausgeber der Zeitschrift «Unausforschlicher Reichtum» (diese als Nachfolgerin für «Überwinder»). Der Verlag wurde dann während des Krieges von Deutschland in die Schweiz verlegt, von wo er Jahre später wieder nach Deutschland (Pforzheim) zurückkehrte.

Zur selben Zeit wie in Deutschland fanden sich auch in der Schweiz an mehreren Orten Gläubige zusammen, um die durch die konkordante Übersetzungsmethode wieder entdeckten Wahrheit es weiteren Wahrheitssuchern zugänglich zu machen.

In Basel besuchen etwa zwölf meist ältere Männer und Frauen die Bibelstunden.

Hauskreise gibt es auch in Zürich, Luzern und anderen Orten in der Schweiz.

Lehre
Glaube an die verbale Inspiration des Wortes Gottes. Deshalb soll immer das gleiche englische (resp. deutsche) Wort für das jeweilige griechische (oder hebräische) Wort verwendet werden.

Die Konkordanten Wiedergaben oder Übersetzungen sind nicht nur eine Übertragung aus den Ursprachen. Sie wurden auch nicht von einem Übersetzer vorgenommen, der das mit eigenen Worten ausdrückte, was seiner Meinung nach der Sinn einer jeden Schriftstelle sein müsse. Die Konkordanten Wiedergaben stellen vielmehr eine gänzlich andere Art des Übersetzens dar, weil hier eine besondere Methode zugrundeliegt.

Sie sind das Bemühen, das Wort Gottes in einer Form darzubieten, die dem Leser nicht nur einen getreuen Spiegel des Urtextes vermittelt, sondern auch den göttlichen Plan in seinem Zusammenhang aufzeigt. Jedes griechische (oder hebräische) Wort wird, soweit möglich, durch ein und denselben deutschen Ausdruck wiedergegeben. Wenn der Sprachgebrauch mehrere deutsche Wörter für einen Begriff im Urtext erfordert, ist dies aus der Konkordanz im Anhang ersichtlich, welche ein Teil der Bibelausgabe ist (für das Alte Testament noch nicht vorhanden). Diese Stichwort-Konkordanz ist nach den deutschen Stichwörtern geordnet. Sie lässt nicht nur die Stellenvorkommen erkennen, sondern vermittelt auch erklärende Hinweise auf die Bedeutung der griechischen Wörter, die sämtlich im Kursivdruck angegeben werden. Es ist also keine Konkordanz im üblichen Sinn, sondern eine Ergänzung zum Verständnis des konkordanten Bibeltextes.

Die Vereinigung steht für alle Interessierten offen unabhängig von einer Kirchenmitgliedschaft. Die Vereinigung versteht sich als überkonfessionell.

Organisation, Finanzen
Keine formelle Mitgliedschaft; die Bibelstunden sind für alle Interessierten offen.

Es gibt keine finanziellen Verpflichtungen. In den Bibelstunden liegt jeweils eine Spendenschachtel für die freiwillige Benützung; der Verlag lebt von Spenden.

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit
Der Hauskreis findet in einer Privatwohnung statt.

Zweimal im Monat Bibelstunde. Im März und November ist eine gesamtschweizerische Zusammenkunft. In der Auffahrtswoche ist eine «Freizeit» in Emmetten mit täglich zwei Vorträgen.

Bei den Zusammenkünfte können Bücher des Konkordanten Verlags Pforzheim gekauft werden.

Literatur, Zeitschrift
Konkordantes Neues Testament 6. rev. Auflage 1995.

Konkordante Wiedergaben des 1. und 2. Buches Mose, Daniel, Psalmen, Jesaia (Studienheft).

Concordant Lit. New Testament with Keyword Concordance.

Gott hat es gegeben. A.E.Knochs Lebenswerk. Zusammengestellt von Hermann Rocke. Pforzheim 1980, 2.Aufl.

Unausforschlicher Reichtum (Zweimonatsschrift).

[int.Nr.: 1061]