Evangelische Gemeinde Basel, EGB

Kontakt
Evangelische Gemeinde Basel, Wanderstrasse 65, 4054 Basel, Telefon 061 301 75 55.
Büro 8.00 bis 12.00 und 14.00 bis 17.00
Gemeindeleiter: Michel Fischer
egb.mfischer@freesurf.ch
http://www.egbonline.ch

Geschichte
1983 studierten Ralf Dörpfeld und Volker Heitz an der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule STH in Riehen. Während dieses Studiums ergaben sich Kontakte mit einer Jugendgruppe, die eine Schwester aus dem Ländliheim leitete. Bei Kreativ-Einsätzen in der Stadt zusammen mit der Jugendgruppe kamen immer mehr Menschen zum Glauben an Jesus Christus, so entstand die Gemeinde.
Offizielles Gründingsjahr ist 1984. Die Gottesdienste fanden anfangs im Martin Luther King-Haus statt, seit 1987 gab es Gottesdienste in der Peterskirche. Es entstanden auch Wohngemeinschaften, in die Menschen mit persönlichen Schwierigkeiten aufgenommen wurden.
Weil immer mehr Familien aus der Stadt gezogen waren, wurde auf deren Wunsch 1996 in Münchenstein die neue Gemeinde "Eckstein Birseck" gegründet.
2002 wurde eine weitere Gemeinde in Grenzach gegründet.
Von 1987 bis1997 fanden die Abendgottesdienste in der Evangelisch-reformierten Peterskirche, von
1994 bis 1997 im Evangelisch-reformierten Gemeindehaus Oekolampad am Allschwilerplatz Morgengottesdienste, ab 1997 fanden alle Gottesdienste im Oek statt.
Von 1997 bis Juli 2004 konnte im Oek der Wibrandissaal im 1. Stock fest gemietet werden.
Ab August stehen Räumlichkeiten der Heilsarmee-Offiziersschule an der Habsburgerstrasse 15 zur Verfügung.
Die Administration befindet sich im Gemeindebüro an der Wanderstrasse 65.

Ca. 140 Erwachsene und 80 Kinder. Besonders stark vertreten sind unter den Erwachsene die Segmente der 25-36-jährigen, viele Familien mit Kindern. Zusätzlich kommen einige Besucherinnen und Besucher zu den Gottesdiensten.

Lehre
Selbstdarstellung:
«Menschen finden
Wir wollen als Christen aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und
nach Menschen Ausschau halten, die sich mit Gott auseinandersetzen
wollen.
Den Menschen das Evangelium zeitgemäss erklären und sie in eine
wachsende persönliche Beziehung zu Jesus Christus hinführen.

Menschen fördern
Wir wollen Menschen helfen, in ihren Gaben, ihrem Wissen, ihrer
Persönlichkeit und in ihrer Liebe zu Gott zu wachsen. Dazu wollen wir in der
Gemeinde ein Klima fördern, in dem sich auch Schwache wohl fühlen,
worin Liebe, Annahme und Vergebung wichtig sind.

Menschen freisetzen
Wir wollen Mitmenschen dazu anleiten, Verantwortung zu übernehmen, um
zu erleben, wie Gott durch sie etwas bewegt. Freisetzen heisst auch
loslassen für Dienste ausserhalb der Gemeinde, um sozialer und geistlicher
Not zu begegnen.

Gemeinschaft unter Menschen
Wir wollen dass Menschen Freundschaften und Beziehungen bauen und praktisch
leben. Freundschaften bedeutet, dass Menschen sich um einander kümmern,
füreinander da sind, sich helfen, sich schätzen und kennen. In dieser
Gemeinschaft wird Gott geehrt und dem einzelnen Menschen gedient.

Menschen die anbeten
Wir wollen Mitmenschen dazu anleiten, ihre eigene ganz persönliche
Spiritualität zu entdecken und zu pflegen. Jeder Mensch hat einen eigenen
Zugang zu Gott. Der soll gefunden und gefördert werden. Ein Leben das
Gott Ehre macht und ihn ernst nimmt ist in jeder Situation gelebte Anbetung.»

Als bekenntnismässige Grundlage wird die Lausanner Erklärung der evangelischen Allianz anerkannt.»

Mitglied in der evangelischen Allianz. M. Fischer arbeitet zudem im „Leitertreffen mit. Dort treffen sich zur Zeit etwa 70 Pfarrer, Prediger, Predigerinnen, Werksleiter etc.
Für einzelne Ereignisse wird mit diversen Gruppen zusammengearbeitet.

(Die Missionsgesellschaft der Servants Switzerland, die lange mit der EGB verbunden war, ist heute ein eigenständiger Verein).

Organisation, Finanzen
Die EGB ist als Verein organisiert. Der Vorstand ist zuständig für die rechtliche Situation und verwaltet das Budget. Das Leiterteam leitet die Gemeinde im 'strategischen' Sinn. Die vollzeitlich angestellten Pastoren/Leiter Fischer, Bischoff und Wolf leiten die Gottesdienste, predigen etc.
Die Mitglieder der Gemeinde sind nicht unbedingt auch Mitglieder des Vereins. Frauen können dieselben Funktionen wahrnehmen wie Männer. Ausser einer Pastorin nehmen auch andere Frauen Funktionen wahr. Für Interessierte gibt es Einführungkurse, in denen sich die Gemeinde vorstellt. Die Taufe ist nicht Bedingung, wird aber angeboten. Die Gemeinde wird von einem Leitungsteam von 7 Personen geleitet. Dieses setzt sich aus den angestellten Pastoren und der Pastorin sowie zwei Frauen und zwei Männern zusammen.

Selbstdarstellung zu den Finanzen: «Die Evangelische Gemeinde Basel wird vollumfänglich von freiwilligen Spenden finanziert, von Menschen, die hier ihre geistliche Heimat gefunden haben und Mitglieder sind. Eine Verpflichtung zum Spenden besteht keine, auch keine Mitgliederbeiträge, Kollekten oder Kirchensteuern.
Gemäss biblischen Richtlinien folgen viele der Empfehlung, das Prinzip des Zehnten zu praktizieren. Wenn Mitglieder monatlich mit einem Dauerauftrag spenden, erleichtert dies die Budgetierung. Das ist jedoch die freiwillige Entscheidung jedes Spenders. Auch die Evangelische Gemeinde Basel befolgt dieses Prinzip und gibt von ihrem Spendeneingang wiederum zehn Prozent an die Missionare von Servants in Manila, Libanon, Indien und Afrika weiter.»

Jahresrechnung und Budget können eingesehen werden.

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit
Das Büro befindet sich an der Wanderstrasse 65. Gottesdienste finden ab August 2004 in den Räumlichkeiten der Heilsarmee-Offiziersschule an der Habsburgerstrasse 15 statt.

Gottesdienste jeweils am Sonntagmorgen um 10.30 Uhr, am ersten Sonntag des Monats um 19.00 Uhr.

Weiter gibt es Hauskreise, eine Ehepaargruppe, Jugendarbeit, Fun-Club für Kinder, am Sonntagmorgen ein Kinderangebot für 0- bis 15-jährige, Musikteams, Dekorations- und Apero-Teams, Skilager, Freizeiten.

Gemeinsam mit der Evangelisch-reformierten Münstergemeinde «Checkpoint Basel: Der Gottesdienst für Jungverrückte» monatlich einmal in der Gellertkirche jeweils am Sonntag 19.00 Uhr.

«Es ist das Anliegen der EGB, der Stadt Basel, Menschen um uns herum zu dienen und zu helfen, wo immer Bedürfnisse da sind die nicht abgedeckt werden. Die Gemeinde sieht sich dazu berufen, für andere Menschen auch ganz praktisch da zu sein. »

Zur Arbeit in den Slums siehe unter Mission.

Es werden Gespräche, Hilfe und Beratung für Menschen angeboten, welche diese wünschen, egal in welchen Lebenssituationen.

Die Mitglieder der Gemeinde pflegen offene Beziehung zu Verwandten, Bekannten und Nachbarn, und machen so die Gemeinde bekannt.

Mission
Ein Ehepaar auf den Philippinen arbeitet in der Jugend- und Entwicklungsarbeit in den Slums. Die Gemeinde kommt für die Lebenskosten des Ehepaars auf. Arbeit unter Benachteiligten gilt als besonders wichtig.

Eine Familie arbeitet in einem Schulprojekt im Libanon.
Eine Familie arbeitet in einer Slum- und Bildungsarbeit in Indien.
Eine Familie unterrichtet Kinder zum lesen und schreiben in Afrika.

Zeitschrift
Monatliche Agenda aufliegend

Weitere Links

Checkpoint Basel: «Der Gottesdienst für Jungverrückte»
http://www.cpb.ch

[int.Nr.: 1023]

Aktualisiert: 29.7.2003