Campus für Christus Basel

Kontakt
Campus für Christus, Josefstrasse 206, 8005 Zürich.
Telefon 01 272 27 44.
Leiter in der Schweiz: Hanspeter Nüesch.
Campus für Christus Universität Basel.
Markus Schibler, Peter Ochs-Strasse 58, 4059 Basel.
Telefon 061 361 89 41.

Geschichte
Campus für Christus wurde von dem Ehepaar Bill und Vonette Bright 1951 in Kalifornien gegründet. Die Bewegung wuchs schnell und ist gut organisiert. Seit 1973 ist sie in der Schweiz tätig, als von den USA gelöster unabhängiger Verein.

Bis 1996 war Pfr. Beat Rink Leiter der Studentenarbeit in Basel-Stadt, heute ist er Leiter von Crescendo (der Abteilung für Musiker bei Campus für Christus). Neu leitet Markus Schibler die Studentenarbeit in Basel. In Basel koordinierte CfC 1981 die ökumenische Aktion Neues Leben, 1987 Neues Lääbe z’ Basel, sowie die EXPLO 85 und die EXPLO 88 in der MUBA. CfC ist nicht nur in der Studentenarbeit, sondern noch in vielen anderen Zweigen tätig.

Es gibt Studentengruppen nach Fakultäten, auch Studentinnengruppen. In der Schweiz arbeiten insgesamt 90 hauptamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unter der Leitung von Hanspeter Nüesch in 15 Dienstzweigen, weltweit sind es ca. 14 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Ehepartner jeweils mitgezählt).

Lehre
«Campus für Christus ist eine internationale, überkonfessionelle Missions- und Schulungsbewegung, die in enger Zusammenarbeit mit christlichen Gemeinden und Werken dazu beitragen möchte, dass der Missionsauftrag Jesu Christi erfüllt wird. Sie betont die Bedeutung der örtlichen Gemeinden und möchte zu deren Aufbau und Wachstum beitragen.»

CfC vertritt keine eigene Lehre, sondern versteht sich als überkirchlich und bezieht sich auf den Missionsauftrag Christi. Er beabsichtigt eine geistliche Erneuerung bestehender Gemeinden. Nach seiner Grundtendenz lässt er sich zur evangelikalen Richtung zählen. Er will bestehende Gemeinden fördern und unterstützen. Auf das Gebet wird grosser Wert gelegt. CfC ist primär persönlich ausgerichtet, nicht politisch. Fundament ist die Bibel.

Grundsätze: 1. Gott liebt den Menschen und hat einen Plan für sein Leben. 2. Der Mensch ist durch die Sünde von Gott getrennt. 3. Jesus ist der einzige Ausweg aus der Sünde. 4. Der Mensch muss Jesus durch seine persönliche Einladung als Erlöser annehmen.

CfC arbeitet mit bestehenden christlichen Gemeinden zusammen, mit reformierten intensiver, mit katholischen je nach Arbeitsbereich mehr oder weniger intensiv. Dazu kommt die Zusammenarbeit mit diversen Freikirchen, Gemeinschaften etc. in der Schweiz.

Organisation, Finanzen
Campus für Christus Schweiz versteht sich als missionarischer Arm der Kirchen und möchte zu deren Aufbau und Wachstum beitragen. In der Schweiz ist CfC als unabhängiger Verein konstituiert. Es gibt keine eigentliche Mitgliedschaft, sondern nur Mitarbeiter. CfC richtet sich besonders an Führungskräfte und Studenten (also die Führungskräfte von morgen); durch deren Hilfe will er weitere Menschen erreichen. Hochschulabsolventen können an einer zweijährigen Ausbildung in Studentenarbeit (Schweiz oder Ausland) teilnehmen. Auch Nichttheologen sind als Referenten tätig.

Zur Zeit organisieren vier Studenten in Basel CfC, zwei stammen aus Freikirchen, zwei aus Landeskirchen. An der Uni gibt es keine eigene Gemeinde. Wichtig ist die Zusammenarbeit mit bestehenden Gemeinden, die Leute sollen sich in diesen engagieren.

An der Uni ist formal ein Verein nötig, in dem eigentlich nur die Leiter und häufige Besucher Mitglieder sind und jeweils nur Minimalbeiträge verlangt werden.

Die Struktur ist sehr flexibel, die einzelnen Gruppen sind sehr selbständig. Die Unileiter treffen sich regelmässig.

Finanzielle Richtlinien: CfC ist ein Glaubenswerk ohne staatliche Unterstützung. Spender unterstützen jeweils einen bestimmten Mitarbeiter, den sie auch persönlich kennenlernen. Dieser erhält Geld entsprechend seinen Lebenshaltungskosten. Ein Vollzeitmitarbeiter wird durch einen Freundeskreis finanziell unterstützt, bei Teilzeitmitarbeitern ist es verschieden. Der Gesamtcampus wird durch Spenden unterstützt, die von Studenten und Gemeinden stammen. Von der Zentrale in Zürich gibt es jeweils eine Gesamtabrechnung.

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit
Je nach Dienstzweig gibt es verschiedene Versammlungsorte.
CfC richtet sich an verschiedene Kreise, für die es jeweils spezielle Angebote gibt: Studenten, Sportler, Frauen, Musiker etc. Zu den verschiedenen Zweigen gehören:
– Missionarischer Gemeindeaufbau
– Schule für Gemeindemitarbeit
– Institut Koinonia/Leiterschaftsentwicklung
– Team für evangelistische Dienste
– Studentenbewegung/Dozentenforum
– Athletes in Action: Sportlerarbeit
– Frauen-Frühstückstreffen
– Crescendo: Musikerarbeit
– Agape: Mission und Entwicklungshilfe
– New Life Network TV/Medienarbeit
– EXPLO: Schulungskonferenzen
Nicht alle Zweige sind in Basel vertreten.

CfC organisiert zum Beispiel Bibelgesprächsgruppen, Frauentreffen, Vorträge zu diversen Themen, Skilager. Ein grosses Gewicht wird auf Partnerschaften mit der Zweiten und Dritten Welt gelegt. So bestehen langfristige missionarische und soziale Dienste in Nischni Nowgorod und mehreren Städten Sibiriens sowie eine landwirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit mit Nordkorea. Eine «Verbindung von Diakonie und christlicher Verkündigung in Notstandsgebieten» wird zur Zeit von Studenten des Gesamt-Campus in Russland und weiteren Ländern des ehemaligen Ostblocks, sowie in Bolivien und Paraguay praktiziert.

CfC verfügt über eine eigene Radioabteilung in der Schweiz (ursprünglich Arbeitsgemeinschaft christliches Radio, dass dann zu Campus kam) mit Namen Medialog.

In Basel finden jeweils Gottesdienste für Studenten am Dienstag Abend um 19.00 im Hinterhaus der Evangelischen Täufergemeinde ETG an der Missionsstrasse 37a statt, daneben gibt es auch Treffen in privatem Rahmen, Gebetsgruppen, Retraiten (Besinnungszeiten), Bibelgesprächsgruppen, Fakultätsgruppen (Jus, Medizin, Phil I, Ökonomie u.a.) die sich selbständig organisieren, zum Beispiel für gemeinsame Gebete, Skilager, Vorträge. Geplant ist ein Seminar «Studieren ohne Stress» und eine Orientierung für Erstsemestrige. Seelsorge für die Studenten wird je nach Wunsch und Situation angeboten. (Zur Zeit befindet sich Campus BS in einer Phase der Neuorganisation, daher sind obige Angaben ohne Gewähr).

Aus der Musikstudentenarbeit in Basel entstand Crescendo, eine Arbeit von und mit klassischen Musikern und Musikstudenten, die von Pfr. Beat Rink geleitet wird und heute in zahlreichen Ländern Fuss gefasst hat.

Ein aktiver Sportlertreffpunkt von Athletes in Action hat seinen Sitz in Lausen. Leiter des Treffpunkts: Geri und Marianne Löffel, Widliacherstrasse 336, Lausen.

In der Methodistenschule an der Baslerstrasse 35 in Allschwil finden die Schulungen der nebenberuflichen Schule für Gemeindemitarbeit unter der Leitung von Ueli Berger statt. In Basel finden auch regelmässig Frauen-Frühstückstreffen statt. Ende Jahr organisiert Campus für Christus in der Messe Basel die Konferenz EXPLO, die von Pfr. Ulrich Salvisberg koordiniert wird.

CfC ist auch in der Drogenrehabilitation tätig.

Geworben wird für CfC durch Plakate, Hörsaalansagen, Flugblätter, ev. Lokalmedien; wichtig ist die Mund-zu-Mund-Propaganda.

Büchertische in der Universität (heute kaum noch). Videos über das Leben Jesu. Bei Gelegenheit gibt es Bücherstände.

Campus will sich sowohl an die Öffentlichkeit wenden wie die gegenseitige persönliche Hilfe unter den Studenten fördern.

Literatur, Zeitschrift
«Christliches Zeugnis heute» sowie Publikationen der einzelnen Arbeitszweige.

[int.Nr.: 1022]