Christliche Bekenntnisschule (CBS)

Kontakt
André Fritz, Christliche Bekenntnisschule (CBS), Birseckstr.17,
4127 Birsfelden. Telefon / Fax 061 313 05 39.
Email: Andre.Fritz@cronat.ch

Adresse der Schule: Rauracherstrasse 3, 4125 Riehen, Schulsekretariat. Telefon / Fax 061 601 60 06.

Geschichte
Nach Vorträgen über Erziehung von Berthold Meier im Jahre 1989 entstand 1990 eine Elterninitiative zur Gründung einer christlichen Schule. Sie begann 1991 mit vier Schülern in Riehen, zuerst im CVJM-Haus, dann im Haus der Freien Evangelischen Gemeinschaft, das dritte und vierte Jahr auf der Chrischona und seither in der ehemaligen Irion-Fabrik an der Rauracherstrasse in Riehen. In Basel-Stadt gab es keine Probleme mit der Bewilligung, im Basel-Land dauerte es etwas länger.

Heute gibt es 141 Kinder im Alter von 5 bis 17 Jahren, 123 Schüler und 18 Kinder im Kindergarten. Die Zahl der Schüler nimmt zu. Sie werden unterrichtet von 20 Lehrern und Lehrerinnen bzw. Kindergärtnerinnen mit Teil- und Vollpensen.

Lehre
Die CBS will eine christliche Schule sein

  • die sich auch im Schulalltag an der Person und der Botschaft Christi ausrichtet
  • die im Sinne des biblischen Menschenbildes einen Raum der Geborgenheit und des Vertrauens für die Schüler schafft
  • die für alle Kinder offen ist.

Sie will eine ganzheitliche Erziehung und Bildung

  • die den Anforderungen der Richtlinien der öffentlichen Schulen entspricht
  • die auf die Entfaltung der musischen, kreativen und sportlichen Fähigkeiten Wert legt
  • die Unterrichtsinhalte auch fächerübergreifend am Projekt orientiert vermittelt
  • die den Lehrstoff in Beziehung zu Gott und seinem Wort setzt
  • die dem Kind so eine ganzheitliche Beziehung zu Gott erschliesst und zwar geistlich, verstandesmässig, leiblich und gesellschaftlich.

Die Kinder sollen später in Gesellschaft, Kirche und Gemeinde ihre Verantwortung übernehmen.

Die Schule steht allen Kindern offen, sofern die Eltern die Grundsätze der Schule akzeptieren. Es kommen vor allem Kinder aus Freikirchen und aus der reformierten Kirche, doch würden auch Katholiken akzeptiert.

Die CBS ist Mitglied in der Evangelischen Allianz, sie arbeitet zusammen mit christlichen Schulen in der Schweiz und mit gesamteuropäischen Vereinen von christlichen Schulen, sowie weltweit der ACSI (Association of Christian Schools International).

Organisation, Finanzen
Die Schule hat den Status einer staatlich genehmigten Privatschule. Sie kann anstelle einer öffentlichen Schule besucht werden und ermöglicht gleichwertige Abschlüsse. Ein Wechsel in die öffentliche, staatliche Schule ist jederzeit möglich.

Die Lehrer sind überzeugte Christen.

Es gibt einen Trägerverein, der im Handelsregister eingetragen ist. Der Vorstand (mindestens 5 Personen) trägt die Hauptverantwortung für den Verein CBS, mit Antragsrecht an den Vorstandssitzungen anwesend ist der Schulleiter, welcher in seiner Führungsfunktion unterstützt wird von der Schulkommission, in welcher 1bis 2 Elternvertreter, 1 bis 2 Vorstandsmitglieder, der Schulleiter selbst sowie 1 bis 2 weitere Lehrkräfte (nicht notwendigerweise aus der CBS selbst) vertreten sind.

Die CBS finanziert sich durch Schulgelder, Spenden von Mitgliedern und Gemeinden und Spenden aus dem Freundes- und Förderkreis. Die Schulgebühren werden den jeweiligen finanziellen Verhältnissen der Eltern angepasst.

Der Verein kontrolliert die Finanzen und macht den Jahresabschluss. Die Hauptkosten sind Mieten und Löhne. Punktuell wird eine christliche Schule in Rumänien unterstützt (z.B. bei Aktionen für die CBS).

Lokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit
Für das Schulhaus der CBS in Riehen/BS wurde die ehemalige Fabrik Irion an der Rauracherstrasse 3 von der Migros gemietet und mit viel Einsatz umgebaut.

Angeboten wird ein Schulunterricht für alle Stufen vom Kindergarten
(2 Jahre) über die Primarschule (4 Jahre), Sekundar I mit Niveauunterricht (5 Jahre) bis seit Sommer 1999 zum Gymnasium ab der 8. Klasse. Geplant ist mittelfristig der Ausbau mittels privaten Musikschulunterrichtes sowie der Start einer dreijährigen Diplommittelschule ab 10. Schuljahr sowie zusätzlich heilpädagogische Angebote. Es wird ein Fahrdienst zur Schule organisiert. Neben dem normalen Unterricht gibt es Schulfeste, Bazare, Weihnachtskonzerte.

Filiale des Vereins CBS gestartet in Liestal im Sommer 1997:
1. bis 5. Primar, Kindergarten.

Bewilligung erhalten für Sekundar / Progymnasium 6. bis 9. Klasse ab Sommer 2000.
Name der Schule ist FCS Liestal (Freie Christliche Schule Liestal).

Es gibt keine eigentlichen Gottesdienste, aber Gebetsgruppen und Andachten. Angeboten werden auch Vorträge zu pädagogischen Fragen.

Diakonie gibt es in dem Sinn, dass viel Rücksicht auf die finanziellen Verhältnisse der Eltern (z.B. alleinerziehende Mütter) genommen wird. Es gibt keine eigene Seelsorge, dafür sind die jeweiligen Gemeinden zuständig.

Bekanntgemacht wird die Schule durch Mund-zu-Mund-Werbung durch Eltern und Kinder, weiter gibt es Informationsabende, zu denen manchmal auch Gemeinden einladen, besonders zur Zeit des Einschreibens der Kinder. Geworben wird auch durch Inserate und gelegentliche Schulhausfeste.

Literatur, Zeitschrift
Meier, Berthold: Schule - die grosse Herausforderung. Rüti ZH: ASBB, 1995. Zu bestellen bei ASBB, Postfach, 8704 Herrliberg.

Informationsbrief für die Eltern- Lehrerschaft und Mitglieder sowie Freundeskreis (1 000 Exemplare)

Leitbild, Faltprospekt

[int.Nr.: 1020]