Römisch-Katholische Kirche Basel-Stadt (RKK-BS)

Kontakt
Kirchenrat und Verwaltung der RKK, Oberer Rheinweg 91, Postfach, 4005 Basel. Telefon 061 690 94 44.

Informationsstelle RKK, Leonhardsstrasse 45, 4051 Basel.
Telefon 061 271 17 19. Fax 061 271 17 11.

Ordinariat Bistum Basel, Baselstrasse 58, Postfach, 4501 Solothurn. Telefon 032 625 58 25.

Schweizerische Bischofskonferenz Salesianum, av.du Moléson 21,
Postfach 22, 1706 Fribourg. Telefon 026 322 47 94.
Internet: http://www.rkk.bs.ch

Der Römisch-Katholischen Kirche Basel-Stadt gehörten am
1. Januar 1999 37 921 Mitglieder an. Seit 1975 treten pro Jahr etwa 2,5% der Mitglieder aus der Kirche aus. Am 1. Januar 1999 waren 7 228
1 bis 20 Jahre alt, 10 554 zwischen 20 und 40, 8 375 zwischen
40 und 60, 11 764 über 60.

Organisation, Finanzen
Die Römisch-Katholische Kirche ist in Pfarreien und gesamtstädtischen Diensten organisiert. Den Pfarreien steht ein Pfarrer oder ein(e) Gemeindeleiter(in) vor, der/die mit dem Seelsorgeteam und dem Pfarreirat die Pfarrei leitet. Die Pfarreiräte werden in einer öffentlichen Wahl alle vier Jahre von den Stimmberechtigten der Pfarreien gewählt. Die Pfarreien und gesamtstädtischen Dienste im Kanton bilden zusammen das Dekanat, das vom Dekan geleitet wird. Zugleich ist dieses Dekanat eine Bistumsregion, in der der Bischof durch den Regionaldekan vertreten wird. Mit 36 anderen Dekanaten gehört das Dekanat Basel-Stadt zum Bistum Basel, das vom Bischof von Basel geleitet wird.

Zudem ist die Römisch-Katholische Kirche als öffentlich-rechtliche Kirche als Kantonalkirche konstituiert. Die Gesamtheit der Stimmberechtigten der Kantonalkirche wählt die Synode. Die Synode wählt den Kirchenrat, der für alle kantonalkirchlichen Belange (Finanzen, Kontakt nach aussen, Anstellungen, Bauten, Kirchenverwaltung) zuständig ist.

Verschiedene Ordensgemeinschaften oder Säkularinstitute haben Niederlassungen in Basel (Jesuiten, Ingenbohlschwestern, Scalabrinianer, Franziskanerinnen, sogenannte Lindenbergschwestern, St. Katharinawerk).

Haupteinnahmequelle sind die Kirchensteuern. Jedes Mitglied ist verpflichtet 8% der Staatssteuer als Kirchensteuer zu entrichten. Die Steuer wird von der Kirche eingezogen. Das Jahresbudget und die Jahresrechnung werden von der Synode verabschiedet und im Jahresbericht publiziert. 1998 betrugen die Steuereinnahmen
Fr. 13 999 675.95.

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit
Die RKK Basel-Stadt verfügt über 13 Kirchen, Pfarreiheime in fast allen Pfarreien, Verwaltungsgebäude, Pfarrhäuser und verschiedene weitere Liegenschaften, die als Ertragsliegenschaften genutzt werden.

In allen Pfarreien finden Veranstaltungen verschiedenster Art für Menschen aller Altersgruppen statt:

Gottesdienste und Heilige Messen an Werktagen und Sonntagen in allen 13 Pfarreien

spezielle Gottesdienste an den Festtagen

Vorbereitungskurse für Erstkommunion und Firmung

Kirchenchöre, Kinder- und Jugendchöre

Bibelgruppen

Frauengemeinschaften

Kinder- und Jugendgruppen, Jungwacht, Blauring, Pfadi

Anlässe für Betagte, Mittagsclubs

Ausflüge, Sommer- und Winterlager für Familien, Kinder und Jugendliche, Senioren

sozial aktive Gruppen

Vorträge und Kurse

Suppentage

Über Details informiert die Broschüre «Die RKK Basel-Stadt im Überblick», die bei der Informationsstelle kostenlos bezogen werden kann; auch auf dem Internet können Infos unter www.rkk-bs.ch abgerufen werden.

Die grossen Pfarreien unterhalten einen eigenen Sozialdienst.

Die Caritas Basel-Stadt bietet praktische Hilfe an Einzelne und Gruppen, führt einen Kleiderladen/Second-Hand-Laden am Lindenberg 18, einen Lebensmittelladen Carisatt im Brockenhaus an der Ochsengasse 1 und einen CARITAS 3. Welt-Laden in der Thiersteineralle 55.

Das ökumenische Pfarramt für Industrie und Wirtschaft wirkt in der Arbeitswelt und arbeitet in verschiedenen Arbeitslosenprojekten (Amerbachstrasse 9a).

Die Gefangenenseelsorge wird in ökumenischer Kooperation wahrgenommen.

In allen Pfarreien stehen Seelsorgerinnen und Seelsorger, sowie Sozialarbeiterinnen für Gespräche zur Verfügung.

Im Kantonsspital, im Frauenspital, im Felix Platter-Spital, in der Psychiatrischen Universitätsklinik, im Merian-Iselin Spital, im Claraspital, im Bethesdaspital und im Rehabilitationszentrum Basel für Querschnittgelähmte und Hirnverletzte stehen Seelsorgerinnen und Seelsorger zur Verfügung.

Die Evangelisch-reformierten und die Römisch-Katholischen Kirchen Basel-Stadt und Basel-Landschaft führen zusammen das Aidspfarramt beider Basel.

Seelsorger für Fremdsprachige folgender Sprachgruppen stehen zur Verfügung: Italienisch, französisch, spanisch, kroatisch, portugiesisch, slowakisch, ungarisch. Für andere Sprachgruppen arbeiten Seelsorger auf schweizerischer Ebene.

Die Studentenseelsorge steht Studierenden und Akademikern zur Verfügung.

Das «Wegzeichen» informiert über die Katholische Erwachsenenbildung mit Veranstaltungen und Kursen zu religiösen Fragen, Spiritualität, Lebenshilfe, Solidarität, Erziehung, Gesellschaft, Kultur und Förderung freiwilliger Mitarbeit.

Das «Offenes Haus B18» ist ein Treffpunkt für Jugendseelsorge und junge Erwachsene.

Weiter gibt es in Basel die Regionalstelle für Jungwacht und Blauring und die Lehrmittel- und Medienstelle für den Unterricht.

Das Engagement im Religionsunterricht in den Schulen, die Publikation des Pfarrblattes und der Betrieb einer eigenen Informationsstelle unterstreichen, dass die Kirche in der Öffentlichkeit mit ihren Anliegen präsent sein will.

Jede Pfarrei unterstützt Laien, Priester und Ordensleute, die in Kirchen anderer Weltregionen tätig sind.

Die jährlich wiederkehrende Kampagne des Fastenopfers ist ein Solidaritätswerk der Schweizer Katholikinnen und Katholiken. Das Fastenopfer arbeitet eng mit «Brot für alle» (Evangelisch-reformierte Kirche) und «Partnersein» (Christkatholische Kirche) zusammen.

Die Informationsstelle ist für die Öffentlichkeitsarbeit der Kirche verantwortlich.

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